Häufig gestellte Fragen zu MOVICOL®

Worauf beruht die Wirkung von MOVICOL®?

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Aufgrund der osmotischen Wirkung im Darm wirkt MOVICOL® abführend und erhöht das Stuhlvolumen, was wiederum die Darmbewegungen (Peristaltik) anregt. Die physiologische Folge hiervon ist ein verbesserter Transport von aufgeweichtem Stuhl im Darm und die Auslösung der Stuhlentleerung.

Wie oft, wie lange und wann sollte MOVICOL® eingenommen werden?

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Ein- bis dreimal pro Tag wird der Inhalt eines Beutels in 125 ml Wasser (etwa einem Glas) aufgelöst und getrunken. Die Lösung zum Einnehmen ist flüssig wie Wasser und hat ein angenehmes Zitronen-/Limonenaroma. Die Lösung kann unabhängig von der Begleitmedikation und von den Mahlzeiten eingenommen werden. Bei bestimmten Erkrankungen wie z. B. Morbus Parkinson kann MOVICOL® aufgrund des physiologischen Wirkprinzips und der Elektrolytbeigabe in die Langzeittherapie integriert werden.

Muss ich als Diabetiker Brot-Einheiten berechnen, wenn ich MOVICOL® einnehme?

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Nein, Sie müssen keine Brot-Einheiten berechnen.

Kommt es unter der Behandlung mit MOVICOL® zu einem Gewöhnungseffekt?

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MOVICOL® führt nicht zu einem Gewöhnungseffekt. Die Dosierung kann im Laufe der Therapie meistens reduziert werden.

Wie lange dauert es, bis MOVICOL® wirkt?

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Die Zeit bis zum Wirkeintritt von MOVICOL® variiert individuell und ist abhängig vom Ausmaß der Verstopfung, der zugrunde liegenden Erkrankung und der Begleitmedikation. Die Wirkeintrittszeit ist definiert als der Zeitraum zwischen der ersten Einnahme von MOVICOL® und dem ersten Stuhlgang. Bei der Mehrzahl der Patienten beträgt die Wirkeintrittszeit bei chronischer Verstopfung 1-2 Tage.

Ist mit Wechselwirkungen zu rechnen, wenn MOVICOL® zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen wird?

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Während der Einnahme von MOVICOL® besteht die Möglichkeit, dass die Resorption anderer Medikamente vorübergehend vermindert wird. Es gibt vereinzelt Berichte über eine verminderte Wirkung bei gleichzeitig verabreichten Arzneimitteln, z. B. Antiepileptika (Medikamente gegen Krampfanfälle).

Warum enthält MOVICOL® außer dem Wirkstoff Macrogol auch Elektrolyte?

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Die in MOVICOL® enthaltenen Elektrolyte werden über die Darmwand mit den Elektrolyten der Körperflüssigkeit ausgetauscht und anschließend mit dem Stuhlgang ausgeschieden. Dadurch kommt es zu keinem Nettogewinn oder -verlust von Natrium, Kalium und Wasser.

Ist MOVICOL® erstattungsfähig?

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Bei bestimmten Grunderkrankungen wie beispielsweise Tumorleiden, nicht toxischem Megakolon, Divertikulose oder Divertikulitis, neurogener Darmlähmung, Opioidtherapie, phosphatbindender Medikation bei chronischer Niereninsuffizienz sowie zur Behandlung in der Terminalphase ist MOVICOL® erstattungsfähig.

Movicol Pflichttext

Die Gebrauchsinformationen von MOVICOL® finden Sie hier